Montag der 5. Januar 2008 war für viele noch einmal ein sogenannter Brückentag vor dem freien Tag der Heiligen drei Könige, bevor es in die lange Abstinenz der Feiertage geht.
So auch bei meiner Familie und mir. Wir genossen diese Zeit und machten einen wunderschönen Ausflug in den Augsburger Zoo. Viele werden jetzt denken „Winter – Zoo – da gibt es doch nichts zu
sehen“. Sicherlich, die Braunbären beispielsweise halten gerade Winterschlaf, es gibt keine Babys und die Vegetation ist auch nicht unbedingt „der Hit“. Allerdings hat so ein Winterbesuch
definitiv seine Vorteile. Es sind wenig Besucher, man kann die Tiere sehr schön beobachten und irgendwie sind die Tiere zutraulicher als wie in den wärmeren Monaten.
Wann kann man denn schon einen Löwenkopf aus einem Meter Entfernung genau betrachten (Bild 1)? Oder wann geht man buchstäblich an einem Albinopfau (Bild 2) vorbei und schaut ihm direkt in die
Augen? Auch die Seelöwen haben natürlich im Winter erst recht ihren Spaß und die wenigen Zuschauer sind sehr glücklich, die Fütterung komplett mitzubekommen (Bild 3).
Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß und unser vierbeiniges Familienmitglied (Bild 4) konnte gar nicht genug bekommen. Aufgewärmt haben wir uns dann schließlich in der Zoogaststätte bein einer
Tasse Kaffee und einem warmen Apfelstrudel.
Im Übrigen werden die Preise ab Frühjahr erhöht. Erwachsene zahlen dann 8,00 Euro statt 6,00 Euro.
Jeder Song ein Ohrwurm! Amy McDondald: "This is the life"
Als "This is the life" im Radio lief, hörte ich leider nur die letzten 30 Sekunden.
Aufgemerkt, dachte ich mir: diese Stimme, dieser Sound - fantastisch. Aber wer war sie?
Glücklicherweise bietet der Radiosender die Suchfunktion der gespielten Songs an und so fand ich die Junge Künstlerin.
Selbstverständlich begab ich mit am nächsten Tag in den Plattenladen, hörte mir die restlichen Tracks an und wanderte mit der Neuerwerbung freudestrahlend zur Kasse.
Es kommt nicht sehr häufig vor, wenn mir beim Anhören die eine oder andere Freudenträne runterläuft, aber bei Amy McDonald war es mal wieder soweit. Ein Song besser als der andere.
Ein bisschen Folk, ein bisschen Country, ein bisschen Pop, jede Menge Akustikgitarre und eine Stimme, wie sie gefühlvoller nicht sein kann.
Besonders herausstellen möchte ich, das die erst Anfang 20-jährige Amy alle Songs selbst geschrieben hat. Jeder einzelne Song ist so perfekt eingespielt, dass man nach dem zehnten Lied gar nicht
glauben kann, dass die CD schon zu Ende ist.
Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch sehr viel von Amy hören werden und wenn Sie Ihren Ohren etwas gutes antun wollen, dann holen Sie sich das Album.